Samstag, 3. März 2012

Haiku - ... und der "test"- Befehl

Bei meinen Ausflügen durch die Wildnis der Kommando- Zeile bin ich einmal mehr über einen recht interessanten Befehl gestolpert. Dieser Befehl ist mir auch schon in einigen "yab"- Programmen über den Weg gelaufen und ich selbst habe ihn auch schon benutzt. Es handelt sich hierbei um den Befehl "test".

Leider bietet der Befehl selbst keinerlei Hilfe die, schlummernd, irgendwo im System darauf warten würde aufgerufen zu werden. Aus dieser Not heraus habe ich mich bei verschiedenen, anderen Unix- Derivaten auf die Suche gemacht und bin dabei auch fündig geworden.

Bei meinen ersten Versuchen, heraus zu finden welche der reichlich vorhandenen Optionen von Haiku unterstützt werden bin ich vorerst auf folgende gestoßen.


test -d [Datei/Verzeichnis]

    True = Datei/Verzeichnis existiert und ist ein Verzeichnis


test -e [Datei/Verzeichnis]

    True = Datei/Verzeichnis existiert


test -f [Datei/Verzeichnis]

    True = Datei/Verzeichnis existiert und ist eine reguläre Datei


test -h [Datei/Verzeichnis]

    True = Datei/Verzeichnis existiert und ist ein symbolischer Link


test -r [Datei/Verzeichnis]

    True = Datei/Verzeichnis existiert und ist lesbar


test -s [Datei/Verzeichnis]

    True = Datei/Verzeichnis existiert und hat eine Größe größer als 0


test -w [Datei/Verzeichnis]

    True = Datei/Verzeichnis existiert und ist beschreibbar

    (aus einem mir noch unbekannten Grund liefert diese Option immer 1)


test -x [Datei/Verzeichnis]

    True = Datei/Verzeichnis existiert und ist ausführbar



Der "test"- Befehl liefert als Ergebnis entweder 0 (False) oder 1 (True) zurück.


(getestet mit Haiku R1 Alpha 3)

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